| Erlebnisbericht | |
Ich bin Patricia Busch, Schülerin der 12. Klasse des beruflichen Gymnasiums der Brühlwiesenschule. Ende September, Anfang
Oktober 2011 flogen insgesamt 17 Schüler im Zuge des sogenannten "Student Exchange Program" für zwei Wochen nach Loudoun
County (Virginia) in Amerika. Das Programm wurde dieses Jahr zum neunten Mal von der George Marshall Organisation gestiftet. Die
17 deutschen und zwei österreichische Schüler erhielten die Möglichkeit ein Praktikum in Amerika zu absolvieren. Alle Schüler waren für den Zeitraum des Aufenthalts in Gastfamilien untergebracht, die meist Kinder im selben Alter hatten. Am
ersten Sonntag nach unserer Ankunft präsentierten wir im Kreise der Gastfamilie und einiger offizieller Personen unsere Schulen,
das Schulsystem und den Landkreis Main-Taunus.Am Montag begann mein Praktikum im Inova Loudoun Hospital. Sechs weitere Schüler absolvierten ihr Praktikum ebenfalls dort. Nach einer ausführlichen Begrüßung und Einweisung wurden wir unseren Stationen zugeteilt. Die erste Woche verbrachte ich bei den Physiotherapeuten, was sehr interessant war. Am Freitag fuhr die ganze Gruppe nach Washington DC. Dort besichtigten wir das Capitol und das Martin Luther King Memorial.
Anschließend hatten wir Freizeit und konnten selbst entscheiden, was wir machen wollten. Aufgeteilt in kleine Grüppchen besuchten
wir das "Museum of Modern Art" und schauten uns das Weiße Haus von außen an. Am Wochenende hatten wir Zeit etwas mit unserem
Gastfamilien oder den anderen Schülern zu unternehmen.In den folgenden Wochen besuchte ich jeden Tag zwei verschiedene Stationen im Krankenhaus, um möglichst viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln zu können. Am interessantesten waren, meiner Meinung nach, die Intensivstation, die Onkologie und die Geburtsstation. Einer der schönsten und emotionalsten Momente war eine Geburt, bei der ich dabei sein durfte. Am Freitag durften wir mit unseren Gastgeschwistern in die Schule gehen und erleben, wie der Unterricht in Amerika abläuft. Am Samstag den 7.10 ging es dann an den Flughafen und nach zwei sehr schönen, interessanten Wochen wieder zurück nach Hause. | |